BERCHTESGADEN/SALZBERG – Die Bergwacht Berchtesgaden und der Landrettungsdienst des Berchtesgadener Roten Kreuzes waren am frühen Sonntagabend gemeinsam auf der Rodelbahn am Obersalzberg im Einsatz, wo sich kurz nach 17 Uhr ein 43-jähriger Einheimischer rund 400 Meter oberhalb des Rennwegs schwer am Unterschenkel verletzt hatte. Die Rettungswagen-Besatzung konnte bis zum Rennweg fahren, wobei der Notfallsanitäter dann zu Fuß zur Einsatzstelle hinaufging und mit der Erstversorgung des Patienten begann. Vier Einsatzkräfte der Bergwacht, die gerade auf dem Heimweg vom Jenner-Pistenvorsorgedienst waren, brachten dann mit dem All-Terrain-Vehicle (ATV) die Berchtesgadener Notärztin nach, gingen zusammen mit den beiden weiteren Sanitätern von Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug mit zusätzlicher Ausrüstung zu Fuß hinauf, versorgten den Mann gemeinsam mit dem Landrettungsdienst und brachten ihn anschließend zum vorgewärmten Rettungswagen am Rennweg hinunter, mit dem es weiter zur Kreisklinik Bad Reichenhall ging.
Am Nachmittag hatte sich ein 32-jähriger Skifahrer am Jenner eine so schwere Schnittverletzung am Unterschenkel zugezogen, dass der Pistenvorsorgedienst der Bergwacht nach der Erstversorgung zum Abtransport einen Hubschrauber nachfordern musste. Die Besatzung des Waidringer Notarzthubschraubers „Heli 1“ konnte gegen 15.30 Uhr am Jenner-Mitterkaser landen, den Mann übernehmen und dann direkt zur Kreisklinik Bad Reichenhall fliegen.